Hufheilpraktiker

Gino Reitsema

Hufheil


Die folgenden Aspekte bestimmen die Hufheil:

Die Art und Frequenz der Pflege
Wie bereits gesagt ist regelmäßige und richtige Pflege wichtig. Und ein Pferdehuf sollte anatomisch korrekt geschnitten werden. Das bedeutet kurze Trachten und Zehen. Ich strebe einen kompakten Huf an, über die sich ein Pferd leicht abwickeln kann. Die vorderen Hufe sollten einen Winkel von ungefähr 45 Grad zum Boden haben und die hinteren Hufe ungefähr 55 Grad zum Boden.

Die Ernährung
Gutes Pferdefutter sollte ein wenig Zucker und Eiweiß enthalten. Es muss reich sein an Zellulose (Ballaststoffreich) und ausreichend Vitamine, Mineralien, und essentielle Aminosäuren enthalten. Raufutter ist das Beste für Pferde. Heu ist besser als Gras. Zucker und Proteinreiches Futter kann man am besten so viel wie möglich vermeiden. Dies gilt im Allgemeinen für alle Pferderassen, aber insbesondere die kaltblütigen sind dafür sehr empfindlich und können daher alle Arten von (Huf) Problemen entwickeln.

Die Menge an Bewegung
Viel bewegung fördert die Gesundheit der Hufe durch eine optimale Durchblutung und den ständigen Prozess von Verschleiß und Wachstum. Ein Pferd im Stall hat weniger gute Hufe als ein Pferd das sich jede Minute des Tages frei bewegen kann. Eine Stunde Training pro Tag und den Rest des Tages im Stall reicht nicht aus.

Die Oberfläche, auf der die Pferde laufen
Es ist gut für Pferde auf verschiedenen Oberflächen zu laufen. Insbesonderes sind Harte und Trockene Oberflächen gut für Pferdehufe. Die Hufe sind natürlich dafür gedacht. Viele Ausritte im Freien auf verschiedenen Untergründen, fördern die Gesundheit der Hufe.

Die Hygiene des Hufes
Das regelmäßiges auskratzen und reinigen der Hufe fördert die Hufgesundheit. Insbesondere der strahl des Hufes leidet stark unter der Wirkung von Ammoniak, das sich im Pferdekot befindet. Dies führt oft zu einem Strahlfäule.

Das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes
Wenn sich ein Pferd wohlfühlt, dann wirkt dies sich positiv auf seine allgemeine Gesundheit, und damit natürlich auch auf die Gesundheit der Hufe, aus. Beispielsweise entwickelt ein Pferd das alleine steht weniger gute Hufe, als ein Pferd das mit anderen Pferden zusammenlebt.